„Was wir im Augenblick machen: Wir dekorieren auf der Titanic die Liegestühle um.” Richard David Precht

…………………………………………………………….

Frisst der Kapitalismus die Demokratie?

      https://youtu.be/rUEnbw_mVcQ

https://www.zdf.de/assets/robert-habeck-bei-richard-david-precht-100~1280x720?cb=1544090734018

Wie soll das Kräfteverhältnis zwischen Demokratie und Kapitalismus in Zukunft aussehen? Darüber spricht Richard David Precht mit dem Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck. (ZDF, Montag, 17.12.18)

Wie soll das Kräfteverhältnis zwischen Demokratie und Kapitalismus in Zukunft aussehen? Darüber spricht Richard David Precht mit dem Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck.

Die demokratischen Werte einzelner Staaten werden immer häufiger durch einen global und rücksichtslos agierenden Kapitalismus konterkariert. Welche Maßnahmen würde Robert Habeck ergreifen, wenn er Regierungsverantwortung erteilt bekäme?

Kapitalismus – die bestmögliche Staatsform?

Als der Ostblock zusammenbrach, verkündete der Philosoph Francis Fukuyama das “Ende der Geschichte”. Der Kapitalismus, gepaart mit einer rechtsstaatlichen Demokratie, war für ihn nicht nur der Sieger im Kalten Krieg, sondern die optimale und endgültige Staatsform. Heute ist klar, dass es ein Ende der Geschichte nie gegeben hat – und an die friedliche Koexistenz von Kapitalismus und aufgeklärter Demokratie glauben auch immer weniger Menschen.

Ob Bankenrettung, Steuerflucht oder Lohndumping – meist gewinnt der Spekulant und selten der Bürger. Die Angst vor massenhafter Migration und Überfremdung tut ein Übriges, das Vertrauen, das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Gefühl der Teilhabe zu untergraben, welche eine intakte Demokratie ausmachen.

Willkür gegen eine intakte Demokratie

Immer mehr Menschen gelangen zu der Überzeugung, dass autoritäre Staaten wie China doch so viel effizienter auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren. Um energisch und gewinnbringend auf die Globalisierung zu reagieren, brauche es angeblich nicht die bewusst langsamen weil vorsichtigen demokratischen Prozesse, sondern rigorose Durchsetzungskraft, Abschottung und die ungeteilte Macht im Staat.

In Europa, dort, wo es die Demokratie nach vielen Mühen geschafft hat, sich auch über Landesgrenzen hinweg zu verflechten, droht sie gegenwärtig wieder auseinanderzubrechen. Ob Großbritannien, Ungarn, Polen oder Italien – es grassiert die Flucht in den Alleingang, und es gibt kaum noch den Glauben an globale Solidarität und ein faires Miteinander. Hat der Kapitalismus mehr auf die Demokratie abgefärbt als umgekehrt?

Auch die Digital-Konzerne aus dem Silicon Valley spielen längst nach eigenen Regeln. Ihre Produkte müssen nicht nur weniger Sinn als Profit machen, sie dienen in erster Linie auch nur dazu, dem freien Bürger sein Ureigenes abzujagen: seine Daten.

Literaturtipps von Richard David Precht

·         Robert Habeck: Wer wir sein könnten

·         Steven Levitsky/Daniel Ziblatt: Wie Demokratien sterben

·         Jürgen Wiebicke: Zehn Regeln für Demokratie-Retter

………………………………………………..

Young Vision

Ein Traum für junge Leute!
Visionäre von morgen! Unbedingt anschauen und teilen! Auch für “große” Visionäre!
http://youngvision.info/
Was ist YoungVision?
Wir sind eine Gemeinschaft von über 300 jungen Menschen, die sich für ein soziales, ökologisches, gewaltfreies und bewusstes Miteinander einsetzt.
Hierfür finden im Rahmen regelmäßiger Treffen themenbezogen Workshops/Seminare und Festivals statt.
Die Welt braucht dich

Unsere Vision ist eine nachhaltige und respektvolle Gesellschaft, in der ehrliche und authentische Kommunikation als selbstverständlich angesehen werden. Auf den vier Ebenen Kommunikation, Konfliktbewältigung, Selbstreflexion und Selbsterfahrung können ein gesunder und nachhaltiger zwischenmenschlicher Kontakt und ein erfülltes sowie gesundes Leben aufgebaut werden.
Dabei spielt die junge Generation eine bedeutende Rolle. Wenn die jungen Menschen ihr Potenzial erkennen bedeutsame Veränderung in diese Welt zu tragen, dann ist es möglich, eine Wir-zentrierte Kultur aufzubauen. Dadurch ermöglichen wir zukünftigen Generationen ein stärkeres Bewusstsein über innere und äußere Konflikte und die Fähigkeit darüber, in den Austausch zu gehen. Wir sehen unsere Verantwortung darin, dass Menschen sich gesehen, verstanden und mit ihren Bedürfnissen wahrgenommen fühlen.

! Beeindruckender Trailer, unbedingt ansehen! https://youtu.be/g96GYiUnXN4

………………………………………….

Abschied vom Expansions-Irrtum 2

Dr. Michael Kopatzhttps://www.oekoroutine.de/autor/kontakt/ sprach am 12.8.19 im heute-journal vom Verzicht auf Wachstum! Dies ist nicht sehr radikal, aber immerhin ist eine neue Wortwahl plötzlich möglich…


https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/vermeidung-von-expansion-100.html?fbclid=IwAR3D1w8pf8cs89DSaLvuRir42knCU_-KkPoWVWVRu3KviS0MvZF78UXPEMY

Abschied vom Expansions-Irrtum 1

Nur Schwäche will stark sein.

Nur Kleinheit will groß sein.

Nur Angst will mächtig sein.

Nur wer sich zu klein fühlt, muss dauernd wachsen.


Jeder gesunde Organismus hält in sich und zu anderen eine ausgewogene Balance, so dass die natürlichen Kreisläufe harmonisch ineinander fließen und greifen.  Diesem Grundsatz dienen Pflanzen ebenso wie Tiere schon immer.  Dort wo der Mensch Selbstvertrauen verliert oder  traumatisiert aus seinem Gleichgewicht kippt, beginnt er sich anzustrengen und zu kompensieren. Er wächst aus seiner gesunden Mitte heraus, weil er sich seiner eigenen Blinden Flecken und Traumata nicht bewusst ist. Statt uns selbst liebend zu heilen, versuchen wir durch „Machen“ vorwärts zu kommen. Es beginnt ein hastiger Wettlauf mit dem Versuch, einem imaginären Ziel am Horizont hinterherzujagen. Wir wollen immer größer, immer weiter, immer schneller, um ja nicht in diesem Augenblick bleiben zu müssen, der sich so schmerzhaft oder betäubt anfühlt.

Und eigentlich geht es nur darum, das unangenehme Gefühl der alten Wunde ein Mal zu Ende zu fühlen, um es aufzulösen. Stehen zu bleiben, um zu fühlen. Still zu bleiben, um zu erwachen.

Verweilen wir aber gelähmt und erstarrt im alten Muster, bleiben wir unter unseren Möglichkeiten. Die Menschheit muss ohne unser volles Potential zurechtkommen. Andere übernehmen die Führung, die aber auch nicht gesünder und bewusster sind. Ja manchmal ergreifen sogar gerade jene eine Führungsposition, die selbst noch mehr gefangen sind in ihren Traumata.

Aus Wunden wird Lähmung, aus Blindheit Kälte. Es formen sich Persönlichkeitsstörungen, die sich zu einer kapitalistischen Ideologie formen, die unser aller Existenz bedroht.

Es ist erschütternd zu sehen, wie unreif so mancher noch ist, der aber Macht und Einfluss hat. Doch was ist mit uns, die wir dies geschehen ließen? Wie konnten uns die Zügel aus der Hand gleiten?

Wenn wir uns nun unserer eigenen blinden Flecken wieder bewusst werden, können alte Wunden heilen und wir können mit uns selbst ins Reine kommen, die eigene Mitte wiederfinden und  den Kontakt zu Mutter Erde wieder wahrnehmen, der immer da war, aber zugeschüttet und vergessen schien.

Ohne Opfer geht das nicht? Genau! Wer wirklich versteht und liebt, verzichtet gern. Wer Opfer scheut, ist nicht reif und darf uns nicht mehr aufhalten.

Es ist weise, eine Erde zu bewahren, ohne die man nicht überleben kann. Es ist erwachsen, sich liebend zu heilen, um der Welt unsere Gaben zur Verfügung zu stellen. Es ist reif, dass erwachsene Menschen wieder die Führung unserer Welt übernehmen. Es ist verantwortungsvoll dies mit allen Mitteln gemeinsam anzustreben. Es ist an der Zeit zu handeln. Jeder. Jetzt.

……………………..

Heute ein paar erfrischende Zitate der PioneersofChange inspiriert von Gerald Hüter zum Thema Heimat finden in Gemeinschaft:

* “Ohne Gefühl geht gar nichts!”

* “Für gelingende Potentialentfaltung braucht es eine empathische, liebevollen Gemeinschaft.”

* “Jeder Mensch kommt hochbegabt zur Welt!”

* “Gemeinsam über sich selbst hinauswachsen.”

Schöpfungskräfte entfalten…, weil die Welt uns braucht.

Jesus spricht: “Wahrlich ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke tun, die ich getan habe und noch größere.”

………………………………………………………………………………………….

Im Buch von Bohm: Der Dialog- , wird ein Zustand beschrieben, der “in der Schwebe halten” heißt. Es hat mich an die Ausrichtung auf das “Nichtwissen” erinnert und fühlt sich für mich an wie eine bildhafte Einladung. Es ist ein aktiver Vorgang, ich entscheide bewusst, mir mit einer Antwort Zeit zu lassen, sie kommen zu lassen.
Beim “Schweben” stellt sich Leichtigkeit ein und eine verschmitzte Heiterkeit- als ob man dem fordernden Denken für einen Moment entkommen ist. Es braucht nur ein klares Nein nach außen und die Ausrichtung auf das Stille, das Denken verlangsamt und es gelingt, die einzelnen Gedanken wahrzunehmen und NICHT zu ergreifen. Und es bleibt ein Augenblick schwebender Stille.
Schweben ist ein Getragensein von etwas, das man leicht übersieht.

“…und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser…”.

Als ich in den letzten Tagen in eine Traurigkeit fiel, fand ich hierin eine Wandlung… das war so köstlich, dass ich dies mit euch teilen wollte.

…………………………………………………………………………………………………………….

Handyfreier Raum für Kinder!
Dem Bericht im Tagblatt zufolge, bekam Bill Gates Tochter erst mit 14 ein Handy!
„Bildschirmfrei ist das neue Bio: Warum die Programmierer im Silicon Valley ihre Kinder computerfrei erziehen
Während hierzulande Schulen digitalisiert werden, geht der Trend im Silicon Valley in die analoge Richtung. Die gut verdienenden Programmierer schicken ihre Kinder in Schulen ohne Bildschirme.
Adrian Lobe 2.4.2019, 17:26 Uhr

Doch ausgerechnet im Silicon Valley, wo die digitalen Lernwerkzeuge entwickelt werden und die Bildungsrevolution ausgerufen wird, findet nun ein Umdenken statt. Mitarbeiter grosser Tech-Konzerne wie Google, Apple und Yahoo schicken ihre Kinder vermehrt an Schulen, die auf eine technologiefreie Lernumgebung setzen.
Waldorf-Schulen erleben im Silicon Valley gerade einen Boom…. – nicht wegen der Bibelverse…, sondern weil Laptops, Tablets und Smartphones aus dem Klassenzimmer verbannt werden. Die Programmierer und Unternehmer haben die Sorge, dass digitale Technologien die Konzentrationsfähigkeit und Entwicklung ihrer Kinder nachhaltig beeinträchtigen.
Bill Gates’ Töchter bekamen erst mit 14 ein Handy.
Der ehemalige Google-Ingenieur Tristan Harris warnt mit seiner Bewegung «Time Well Spent» vor den Suchtgefahren von Smartphone-Apps. Die Apps seien so designt, dass sie mit Belohnungsmechanismen an den Dopamin-Rezeptoren im Gehirn andocken und abhängig machen.

Der Psychiater und Bildungsforscher (Prof. Dr. Dr.) Manfred Spitzer vertritt diese These schon seit Jahren.“

https://www.tagblatt.ch/leben/bildschirmfrei-ist-das-neue-bio-warum-die-programmierer-im-silicon-valley-ihre-kinder-computerfrei-erziehen-ld.1107643

Bewusstsein verbreitet sich nicht durch Konzepte und Missionieren, sondern durch Beziehung.                                                    Thomas Hübl

Danke an alle – Ich wandle die Welt durch meinen Blick

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben.
Sie haben meine Phantasie beflügelt.

Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten.
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben.
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben.
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben.
Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben.
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.

Ich danke Allen, die mich verraten haben.
Sie haben mich wachsam werden lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben.
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben.
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber danke ich all jenen, die mich lieben.
Sie geben mir die Kraft zum Leben.      

(Unbekannter Autor)      

„Der nächste Buddha ist vielleicht keine Person sondern eine Gemeinschaft, ein Kreis.“
                                                                                                                                                          Thich Nhat Hanh

“Der nächste Buddha könnte die Form einer Gemeinschaft annehmen; einer  Verständnis, Achtsamkeit und liebevolle Güte praktizierenden Gemeinschaft. Das könnte die wichtigste Sache sein, die wir für das Überleben der Erde tun können.

„The next buddha might not be a person but a circle.“                                                           Thich Nhat Hanh

Der nächste Buddha ist eine Gemeinschaft, ein Kreis. -Thich Nhat Than

…………………………………………………………………………………………………

Unsere Chance:

„Die Zukunft kommt nicht, sie wird von uns gemacht.“                              Richard David Precht

……………………………………………….